Prävention
Prävention
Konzepte & Maßnahmen
Unsere Einrichtungen müssen ein sicherer Ort für die uns anvertrauten Menschen sein. Um dies zu gewährleisten, muss alles getan werden, um (sexualisierte) Gewalt an ihnen zu verhindern. Seit 2011 gilt in den NRW-Bistümern eine "Ordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen".
Gemäß dieser Präventionsordnung müssen die Träger ein "Institutionelles Schutzkonzept" (ISK) entwickeln und umsetzen. Im ISK werden die in den Einrichtungen vorhandenen Strukturen, Konzepte, Regelungen und Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt und grenzverletzendem Verhalten festgehalten. Das institutionelle Schutzkonzept unseres Verbandes finden Sie unten auf dieser Seite.
Sie hat die Aufgabe, den Verband bei der nachhaltigen Umsetzung des institutionellen Schutzkonzeptes (ISK) zu beraten und zu unterstützen.Des Weiteren fungiert die Präventionsfachkraft als Ansprechperson für Mitarbeitende sowie ehrenamtlich Tätige bei Fragen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Sie kennt die Verfahrenswege bei Verdachtsmeldungen sowie interne und externe Beratungsstellen und können darüber informieren.
Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Gemeinsam mit dem Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel sowie dem Caritasverband Moers-Xanten ermöglicht der Kreis Wesel Betroffenen eine kostenfreie, vertrauliche und auf Wunsch auch anonyme Beratung mit dem Schwerpunkt sexualisierte Gewalt an. Drei speziell ausgebildete Fachkräfte stehen betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Beratung und Unterstützung zur Seite. Sie wenden unter anderem traumapädagogische Methoden an oder unterstützen bei der Vermittlung in weiterführende Hilfen. Die drei Fachkräfte stehen in engem fachlichen Austausch und in Abstimmung miteinander und bilden ein stellenübergreifendes Team. So wird ein flächendeckendes Angebot für den Kreis Wesel abgebildet.
Die Beratungsarbeit richtet sich sowohl an direkt Betroffene als auch an Bezugspersonen wie Familienangehörige und Fachkräfte in Schulen, Kindertageseinrichtungen oder Jugendhilfeeinrichtungen.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit sind die Kooperationen und die Vernetzung mit Institutionen wie Jugendämtern, Kinderschutzambulanzen, dem Opferschutz, der Polizei und verschiedenen psychosozialen oder therapeutischen Einrichtungen. Zudem werden Informationsveranstaltungen und Präventionsmaßnahmen angeboten, beispielsweise in Form von Schulungen und der Unterstützung von pädagogischem Personal in verschiedenen Einrichtungen.
Bitte melden Sie sich bei Fragen oder Verdachtsfällen bei den Kontaktpersonen, die Sie in dem Bereich Kontakt und Hilfe finden.
Kontakt & Hilfe
Wir möchten Menschen, die bei oder durch die Caritas Moers-Xanten Gewalt – insbesondere sexualisierte Gewalt – erlebt haben, ein offenes Gesprächsangebot machen. Dieses gilt ausdrücklich auch für Angehörige und nahestehende Personen – unabhängig davon, ob die Erfahrungen aktuell sind oder länger zurückliegen.
Ansprechperson bei der Caritas Moers-Xanten (Kinder und Familie)
Tina Deipenwisch
Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt
Tel.: 02843 97 10 0
E-Mail: FachberatungSG@caritas-moers-xanten.de
Ansprechperson bei der Caritas Moers-Xanten (Altenhilfe)
Kerstin Ritz
Präventionsbeauftragte
Tel.: 0151 402 691 44
E-Mail: kerstin.ritz@caritas-moers-xanten.de
Externe Ansprechpersonen (Bistum Münster)
Zusätzlich können Sie sich an unabhängige Ansprechpersonen des Bistums Münster wenden. Diese unterliegen der Schweigepflicht und handeln nur in Ihrem Sinne.
Anerkennung des Leids
Informationen zu Unterstützungsleistungen für Betroffene finden Sie über das Verfahren der Deutschen Bischofskonferenz im Bistum Münster.
Anonymes Meldeportal
Über das Meldeportal des Bistums Münster können Sie Hinweise und Erfahrungen anonym teilen – auch zu länger zurückliegenden Fällen. Ihre Identität bleibt dabei vollständig geschützt. Eingehende anonyme Meldungen können ausschließlich von Mitarbeitenden der Interventionsstelle des Bistums Münster geöffnet und bearbeitet werden.
Beratungsstellen für Betroffene
Vielleicht sind Sie sich noch unsicher, ob Sie sich direkt an eine der genannten Stellen wenden möchten. Für ein vertrauliches Gespräch kann auch eine unabhängige Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe ein guter erster Schritt sein. Dort finden Sie einen geschützten Rahmen, um über Erlebtes zu sprechen – persönlich, telefonisch oder digital.
Regionale Beratungsangebote
Caritas Moers-Xanten
Beratungsstelle für Kinder, Jugend und Familie
Goldstraße 17/19, 47495 Rheinberg
Telefon: 02843 97100
E-Mail: erziehungsberatung@caritas-moers-xanten.de
Ehe-, Familien- und Lebensberatung (Bistum Münster)
Beratungsstelle Moers
Essenberger Straße 6a, 47441 Moers
Telefon: 02841 23730
E-Mail: efl-moers@bistum-muenster.de
Beratungsstelle Xanten
Rheinstraße 2–4, 46509 Xanten
Telefon: 02801 9885090
E-Mail: efl-xanten@bistum-muenster.de
Frauen helfen Frauen Moers e.V.
Uerdinger Straße 23, 47441 Moers
Telefon: 02841 28600
E-Mail: info@frauenhelfenfrauenmoers.de
Web: www.frauenhelfenfrauenmoers.de
Telefon- und Onlineberatung (anonym möglich)
TelefonSeelsorge
Telefon: 0800 1110222
Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch
Telefon: 0800 2255530
Web: www.hilfe-portal-missbrauch.de
Nummer gegen Kummer
Telefon: 0800 1110333
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Telefon: 08000 116016
Hilfetelefon Gewalt an Männern
Telefon: 08000 1239900
Hinweistelefon Sexueller Missbrauch
Telefon: 0800 0431431
Weitere Informations- und Unterstützungsangebote
N.I.N.A. e.V. – Beratungsstellenfinder
Web: www.nina-info.de
Wildwasser e.V.
Web: www.wildwasser.de
Weißer Ring e.V.
Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer
Web: www.weisser-ring.de
Opferschutzportal Nordrhein-Westfalen
Web: www.opferschutzportal.nrw
Ansprechpartnerinnen
Kerstin Ritz
Beratungsstelle Rheinberg
Goldstraße 17/19, 47495 Rheinberg
Tina Deipenwisch
Beratungsstelle Rheinberg
Goldstraße 17/19, 47495 Rheinberg